Ida wohnt in einem pfirsichfarbenen Wohnblock am Stadtrand. Sie kennt sich gut aus mit Polarforschung, Kreuzworträtseln, Konservendosen und kann Waschmaschinen allein bedienen. Sie lebt dort mit ihrer Mutter, bei der man nie weiß, in welcher Stimmung man sie vorfindet. Manchmal ist sie die Südpol-, manchmal die Nordpolmutter. Nordpol und Südpol sind extreme Lebensräume. Um ihr Leben zu meistern, wird Ida von ihrem (imaginären) Freund, dem Polarforscher Robert Falcon Scott, unterstützt. Gemeinsam machen sie Idas Alltag zum Forschungsprojekt, bis Ida eines Tages das Nachbarsmädchen Amrei kennen lernt, das ihrerseits alles über Sterne weiß. Diese Begegnung stößt Türen auf.
„Humorvoll und sensibel erzählt Armela Madreiter von einer komplexen Mutter-Tochter-Beziehung, in der den Schrecken einer Suchterkrankung Erfindergeist und Empathie entgegentreten.“ (Jurybegründung Mülheimer Theatertage)
„Wie ist das Leben mit einer depressiven Mutter? Armela Madreiters Kindertheaterstück „südpol.windstill“ erzählt auf poetische, oft komische und vor allem auch berührende Weise davon.“ (FALTER)
„südpol.windstill“ erhielt den Sonderpreis für Studierende des Szenischen Schreibens vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den KinderStückePreis bei den Mülheimer Theatertagen 2024.
Autorin: Armela Madreiter
Regie: Sandra Schüddekopf
Bühne, Projektion: Vanessa Eder-Messutat
Kostüm: Verena Geier
Mit: Shahrzad Nazarpour, Florian Tröbinger, Johanna Wolff